Wer kennt sie nicht, die Pusteblume …. Sie entwickelt sich aus der Blüte des Löwenzahns. Der Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler. Er ist winterhart und man findet ihn eigentlich fast überall. Für mich ist er kein Unkraut, sondern eine wertvolle Pflanze die reich an Mineralstoffen, Vitamin C, Eisen, Inulin, Flavonoiden, Gerb- und Bitterstoffen ist. Übrigens: Der weiße Milchsaft ist nicht giftig und kann bedenkenlos mitgegessen werden. Als Kind habe ich Löwenzahn immer gepflückt und mich gewundert, warum meine Finger danach eine braune Farbe hatten. Dafür ist der Milchsaft verantwortlich.
Das Schöne am Löwenzahn: er ist in allen seinen Bestandteilen essbar. Die Blätter können als Salatzugabe oder als Wildgemüse verwendet werden. Wer es nicht ganz so bitter mag nimmt die jungen Blätter, mit dem Alter werden sie nämlich immer bitterer. Aus den Blüten werden Gelees, Liköre, Süßspeisen und Honig hergestellt. Ich esse sie am liebsten einfach so oder im Salat. Sie können auch gekocht und mit Butter serviert werden. Die Pfahlwurzel steche ich im Herbst aus und nachdem ich sie abgewaschen habe, brate ich sie in Kokosöl an. Sie muss nicht geschält werden. Die Löwenzahnwurzel findet auch immer einen Platz in meiner Bittertinktur. Die Stängel können wie Spaghetti gekocht werden 😊. Löwenzahnblätter und Wurzeln ergeben auch einen angenehmen Tee, der allerdings bitter schmeckt.
Die Pflanze ist eine Wohltat für unseren Darm und die Leber. Insgesamt wird die Pflanze bei allerlei Wehwehchen in der Naturheilkunde eingesetzt.
Beim Sammeln ist allerdings Vorsicht geboten. Es sollte nur dort gesammelt werden, wo keine Hunde ausgeführt und wo keine Pestizide gespritzt werden. Verwechselungen können in der Blütezeit eigentlich ausgeschlossen werden. Vor der Blüte kann er mit dem Ferkelkraut (hat behaarte Blätter) oder dem Wiesenpippau oder vielleicht der Wegwarte verwechselt werden. Alle diese Sorten sind nicht giftig.
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